Verfassungsschutz - Sicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebungen von Gruppierungen mit Auslandsbezug
  1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Sicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebungen von Gruppierungen mit Auslandsbezug

Wesentliche Entwicklungen 2017

Personenpotenzial bleibt mit ca. 160 Personen konstant > Bundesministerium des Innern (BMI) weitet das Betätigungsverbot für die PKK auf Kennzeichen ihrer Teil- und Nebenorganisationen aus > verstärkte Solidarisierung sächsischer Linksextremisten

    Allgemein

    Das Personenpotenzial von sicherheitsgefährdenden und extremistischen Gruppierungen mit Auslandsbezug setzt sich in Sachsen ausschließlich aus Anhängern der Nachfolge- und Nebenorganisationen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zusammen. Deren Gründungsmitglied, Abdullah ÖCALAN, behielt seinen Status als Führungspersönlichkeit trotz seiner Inhaftierung im Jahr 1999 bei. Es ist davon auszugehen, dass seiner strategischen Vorgabe – dem Streben nach einem eigenen Kurdenstaat auch mit Mitteln der Gewalt – in der Türkei weiterhin gefolgt wird.

     

    In Westeuropa war die PKK jedoch bislang bemüht, von sich das Bild einer gewaltlosen Befreiungsbewegung zu vermitteln. Sie versprach sich davon, das ihr anhaftende Stigma einer Terrororganisation zu verlieren und so die Unterstützung demokratischer Kräfte zu gewinnen. Da sie in den letzten Jahren hierbei durchaus beachtliche Erfolge für sich verbuchen konnte, sind auch künftig keine gravierenden Abweichungen in ihrem Auftreten zu erwarten.

    Bild: Demonstration in Dresden

    Zielsetzungen

    Bild: Kennzeichen der PKK

    Personenpotenzial

    Bild: Infostand

    Arbeiterpartei Kurdistans (PKK)

    Marginalspalte

    © Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen