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Aktuelles und Archiv

12.09.2016 - Sicherheitskonferenzen in Sachsen

Die überwältigende Mehrheit der Kriegsflüchtigen aus Syrien, Afghanistan, Irak ist nach Deutschland auf der Suche nach Schutz vor Verfolgung und Terror in ihren Herkunftsländern gekommen. Dennoch belegen die Anschläge der letzten Monate in Paris, Brüssel, Nizza, Würzburg und Ansbach, dass sich unter ihnen auch einige wenige Menschen mit einem islamisch-extremistischen und sogar -terroristischen Gedankengut befinden, die unsere westlichen Werte ablehnen.

In drei stattgefundenen Sicherheitskonferenzen in Dresden, Chemnitz und Leipzig wurde sich daher vor allem der Thematik gewaltbereite islamisch-extremische Asylbewerber und Flüchtlinge gewidmet.


Um diesen Thema zu begegnen, fanden halbtägige Veranstaltungen zur Information und Sensibilisierung statt. Die Landesdirektionen luden Betreiber von Unterbringungseinrichtungen für Asylbewerber von Land und Kommune, Mitarbeiter der Zentralen Ausländerbehörde und diejenigen, welche täglich mit Flüchtlingen arbeiten, ein. Experten vom Landesamt für Verfassungsschutz, des Landeskriminalamts und des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ebneten den fachlichen Input. So wurden eine Differenzierung zwischen Islam und Islamismus, Verhaltensauffälligkeiten möglicher Radikalisierungserscheinungen und die derzeitige Sicherheitslage erläutert. Eine weitere Perspektive eröffneten psychologische Fachkräfte, die in Theorie und Praxis posttraumatische Situationen und Störungen bei Asylbewerbern schilderten. Anschließend gab es die Gelegenheit in einen Dialog zu treten.

Diese Sicherheitskonferenzen ermöglichten die Intensivierung der Vernetzung der zuständigen Einrichtungen und Behörden, um ein präventives Handeln und die Eigenverantwortung aller Beteiligten zu stärken.  

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