1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Aktuelles und Archiv

27.03.2013 - Rechtsextremisten thematisieren Übergriffe auf Deutsche durch ausländische Täter und kündigen Mahnwachen an

Unter dem Motto »Erst Kirchweyhe, nun Dresden – Wann wachen die verantwortlichen Politiker endlich auf?« kündigt die NPD eine Mahnwache für 27. März 2013 in der Dresdner Neustadt an. Hintergrund sind zwei Gewalttaten in Kirchweyhe (Niedersachsen) und Dresden, die aus Sicht der NPD von Ausländern begangen worden sind.


Die NPD greift dabei einen Zwischenfall in Dresden auf, bei dem ein 24-jähriger, der einen Streit schlichten wollte, von einem mutmaßlich südländisch aussehenden Mann verletzt worden ist. Das Ereignis wird in Zusammenhang mit dem Tod eines Mannes in Kirchweyhe gestellt, um damit auf die angeblich steigende Zahl von Übergriffen ausländischer Personen auf Deutsche und die vermeintliche Tatenlosigkeit verantwortlicher Politiker aufmerksam zu machen.

Der Vorfall in Kirchweyhe weist Parallelen zu dem Fall in Dresden auf. Dort kam ein Mann, der ebenfalls einen Streit schlichten wollte, ums Leben. Ein Tatverdächtiger mit ausländischen Wurzeln befindet sich seitdem wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft.

Ähnlich wie den Vorfall in Kirchweyhe versuchen Rechtsextremisten die Tat in Dresden zu instrumentalisieren, um ihre fremdenfeindliche Haltung verstärkt zum Ausdruck zu bringen. Es ist damit zur rechnen, dass neben der für den 27. März 2013 in Dresden geplanten Veranstaltung der NPD auch andere rechtsextremistische Gruppierungen in Sachsen diese Thematik im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Aktionen aufgreifen.

(aktualisiert am 10. April 2013)

Marginalspalte

Verwaltung

Hier geht es zur Verwaltungsseite des Landesamtes für Verfassungschutz

© Institution