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10.01.2014 - LfV Sachsen gibt erstmals Internetatlas mit einem Überblick über rechtsextremistische Bestrebungen im Internet heraus

Der heute vom Landesamt  für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen veröffentlichte »Internetatlas 2013«ist ein weiteres Element der Öffentlichkeitsarbeit, mit dem das LfV über Aktivitäten von sächsischen rechtsextremistischen Bestrebungen im Internet aufklärt.


Wie in fast allen Bereichen unseres täglichen Lebens ist das Internet auch für Rechtsextremisten zu einem zentralen Kommunikationsmedium herangewachsen. Seine Präsentations-, Kommunikations- und Vernetzungspotenziale sind für Rechtsextremisten hoch attraktiv. Sie bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und Vernetzung. Rekrutierung, Mobilisierung und Koordinierung von Anhängern, als Mittel der sogenannten »Cyber Mobilization«, werden immer intensiver genutzt. Doch damit steigt auch die Gefahr durch solche Bestrebungen.

Rechtsextremisten nutzen sowohl klassische Internetseiten als auch Soziale Netzwerke und Internetradios. Damit haben sie die Möglichkeit, allein über ihre offenen Angebote eine unüberschaubare Zahl vor allem jugendlicher Nutzer zu erreichen. Das ist umso gravierender, da die Botschaften oft subtil daherkommen und die am leichtesten verführbaren Mitglieder der Gesellschaft betreffen und damit für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung  und unsere Zukunft besonders gefährlich sind.

Der »Internetatlas 2013« gibt für Sachsen einen Überblick über die gegenwärtigen rechtsextremistischen Bestrebungen im Internet. Er sensibilisiert für entsprechende Internetseiten, für rechtsextremistische Aktivitäten in Foren und Sozialen Netzwerken und für rechtsextremistische Internetradios. Diese Informationen sollen sowohl die Zivilgesellschaft als auch die Öffentliche Hand bei ihrem Kampf gegen den Rechtsextremismus unterstützen.

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